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Aventurien 2017

Auch 2017 gab es dank der freundlichen Unterstützung der Wilhelm und Maria Kirmser-Stiftung, Bad Homburg wieder Ausflüge nach Aventurien. Der erste fand Anfang März statt, der zweite folgt im November.

Hier der Bericht der Spielleitung und eines Teilnehmers:


 

Bericht DSA-Wochenende 03.-05.03.2017

Zum vierten Mal schon kamen die Helden der Fantasy-Welt Aventurien zusammen. Dieses Mal verschlug sie das Schicksal nach Rüdesheim in eine auf einem Weinberg errichtete Jugendherberge in der Nähe des Niederwalddenkmals. Was Sie jedoch zuvor nicht wussten, war, dass sie hier bald ihren Verstand, ihre Muskeln und ihre Zusammenarbeit unter Beweis stellen mussten.



Nachdem die Teilnehmer angekommen waren und ihre Zimmer bezogen hatten, gab es allgemeine Besprechungen und die wackeren Helden teilten sich in zwei Gruppen auf. Die erste musste unter dem Spielleiter Sven hinter das Geheimnis eines Schlosses und seines Besitzers kommen, während die zweite in der mittelalterlichen Stadt Gareth einem Jungen dabei helfen musste, seinen Vater zu finden und dabei auf die Spur eines Spukhauses kam.

Auch die Bewegung kam hierbei für die Spieler von Priestern, Kriegern und Elfen nicht zu kurz, ein kurzer Besuch in der Stadt ermöglichte eine Aufstockung des Vorrats, auch außerhalb der Zeiten der Essensausgabe.

Trotzdem eine von beiden Gruppen darin scheiterte, ihr Ziel zu erfüllen, war das Wochenende sowohl aus Sicht der Teilnehmer als auch der Betreuer ein großer Erfolg und wir würden uns über ein Wiedersehen in der Welt Aventuriens sehr freuen.

 


 

Ich durfte nun schon zum vierten Mal beim DSA-Wochenende dabei sein. Dieses Mal galt es für meine Gruppe, das Rätsel eines verrückten Grafen zu lösen. Dabei lag besonderes Augenmerk auf Kombinationsgabe und sozialem Geschick als auf breiten Schultern und riesigen Oberarmen.

Komplizierte Mechanismen und doppelte Wände und allerlei technische Spielereinen machten der Heldengruppe das Leben schwer. Nebenbei mussten auch noch zwielichtige religiöse Aktivitäten aufgehalten werden. Jedes Mal, wenn wir Pause machen mussten, wurde sich beschwert wann wir denn endlich weiterspielen können.

Jeden Morgen am Frühstückstisch beherrschte ein und dasselbe Gesprächsthema die Tische: Was passiert als nächstes? Die Stunden des Spielens, auch wenn sie manchmal etwas unkoordiniert wurden, waren immer mit Spaß gefüllt. Unterbrechungen wie Mittagessen? Essen wird überbewertet. Das wäre vermutlich die Antwort gewesen hätte, man irgendwen während des Spielens gefragt, ob er etwas essen möchte.

Dementsprechend war die Trauer groß als das Wochenende - viel zu schnell - vorbei war. Doch das nächste Abenteuer wartet bestimmt

Vielen Dank an die Organisation und die Spielleiter
Yannick Schmitt