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Ferienakademie 2018

Ferienakademie Experimenta 2018

 

Über Wind und Wetter

(und Hubschrauber)

 

Das Thema der diesjĂ€hrigen Experimenta war "Wind und Wetter", aber das Thema außerhalb des naturwissenschaftlichen Programms war unter den Kindern "Hubschrauber". Aber dazu spĂ€ter mehr. Fangen wir mal von vorne an:
Nach einer kurzen BegrĂŒĂŸung am Sonntag, welche die Experimenta 2018 einleitete, verabschiedeten sich die Eltern dann auch schon von ihren Kindern und ĂŒberließen sie den Betreuern. Nach dem Mittagessen und einer ersten EinfĂŒhrung in das diesjĂ€hrige Programm, wurden wĂ€hrend den Kennenlernspielen neue Freundschaften geknĂŒpft und alte Freundschaften erneuert. Zudem wurde am Abend das Wochenspiel verkĂŒndet. Dieses Jahr haben wir eine Mischung aus "Werwolf" und "Mörder" gespielt, jedem wurde durch Zufall eine Rolle zugeteilt. Diese Rolle hatte besondere FĂ€higkeiten. Die Werwölfe versuchten alle Dorfbewohner wĂ€hrend der Woche umzubringen, wĂ€hrend das Dorf versuchte die Werwölfe zu enttarnen. Nach der ErklĂ€rung des Wochenspiels gab es den ersten Abendkreis, der fortan jeden Tag abschloss.

Nach einer erholsamen Nacht, wurde am Montag fleißig geforscht und experimentiert. An zwölf verschiedenen Stationen konnten die TeilnehmerInnen Experimente durchfĂŒhren, um die einzelnen Klimaelemente Luftdruck, Wind, Temperatur, Luftfeuchtigkeit und Niederschlag kennenzulernen. Außerdem konnten in den Experimenten die Luftschichtung sowie die Effekte unterschiedlicher Sonneneinstrahlung erforscht werden. Abends fanden die AGs statt, in denen von „Nudelkloppen“ ĂŒber Basketball, Kartenspielen, Klavierspielen bis "Beauty" alles angeboten wurde.
Am nĂ€chsten Tag beschĂ€ftigten die Kinder sich mit der Entstehung der Jahreszeiten in Deutschland und damit, warum es nicht ĂŒberall auf der Welt Jahreszeiten gibt. Außerdem stand fĂŒr alle eine Wanderung zum Gipfel des Großen Feldbergs auf dem Programm, wĂ€hrend der die Lufttemperatur, die Luftfeuchtigkeit und die Windgeschwindigkeit gemessen wurde.
Am Dienstagnachmittag fanden die Wettkampfspiele statt. Wie letztes Jahr wurden verschiedene Teams gebildet und um die Ehre gekĂ€mpft. Dabei war eine gute Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb des Teams wichtig. Nach dem Eröffnungsspiel „Chaos“, in welchem jedes Team bestimmte GegenstĂ€nde finden und als erstes auf einen Tisch legen musste, gab es vier verschiedene Spiele. Im „Wasserbombenvolleyball“ musste ein Team eine Wasserbombe in einem Spielfeld untereinander hin und herwerfen, um dadurch Punkte zu erlangen.

Das nĂ€chste Spiel war „Schwammrennen“, hierbei musste jedes Team möglichst viel Wasser von einem Eimer zum nĂ€chsten transportieren. Die Schwierigkeit war: sie mussten dafĂŒr einen Schwamm verwenden. Das „Kuli-Spiel“ war als nĂ€chstes an der Reihe. In diesem hatte jedes Mitglied einen Kuli angebunden, welcher auf Kniehöhe am RĂŒcken hing. Nun versuchte jeder den Kuli in eine Wasserflasche zu bekommen, ohne die HĂ€nde dabei zu benutzen. Das letzte Teamspiel war „Zapfenkacken“, hierbei musste jedes Team einen Tannenzapfen - oder wie in unserem Fall eine Klebebandrolle - von einer Linie zur anderen transportieren. Der Zapfen durfte jedoch nur mit den Knien berĂŒhrt werden. Nachdem jedes Team alle Teamspiele gemeistert hatte, wurden die Wettkampfspiele durch ein letztes Spiel, welches alle zusammen spielten beendet. Das „Bonbon-Spiel“ war die letzte Herausforderung fĂŒr die Teilnehmer. Die Aufgabe war, möglichst viele Maoams fĂŒr sein Team zu sammeln, allerdings durften die Maoams nur mit einem Zeigefinger berĂŒhrt werden. Um ein Maoam zu transportieren benötigte man 2 Teammitglieder, die jeweils mit einem Zeigefinger das Maoam berĂŒhren durften.
Auf den Ausflug am Mittwoch freuten sich alle besonders und so fuhren wir gemeinsam mit dem Bus nach Wiesbaden, um den Kletterwald auf dem Neroberg unsicher zu machen. Angekommen und nach einer kurzen Einweisung wurde dann fleißig geklettert. FĂŒr die jĂŒngeren Kletterer gab es blaue und lange Seilbahnrutschen, aber auch fĂŒr die Älteren gab es Herausforderungen, wie die Aussichtsplattform oder den „Treeman“, die schwerste Strecke des Kletterwalds. Nach anstrengenden drei Stunden ging es wieder mit dem Bus in die Jugendherberge. Auf der Fahrt wurde dann auch der „Hubschrauber“ gestartet, neben dem Hubschrauber-Lied wurden aber auch viele andere Lieder gehört, so war fĂŒr jeden etwas dabei. Aber vor allem der „Hubschrauber 117“ begleitete uns auf dem Rest der Experimenta.
In der zweiten WochenhÀlfte standen dann lokale WetterphÀnomene wie Hurrikans, Tornados, aber auch die Wettervorhersagen im Fokus. Mit den Themen Treibhauseffekt und Klimawandel wurde das naturwissenschaftliche Programm am Donnerstagnachmittag beendet. Dabei berechneten die TeilnehmerInnen, wie kalt es auf der Erde ohne die AtmosphÀre eigentlich wÀre und wie sich der Transport von Lebensmitteln aus aller Welt nach Deutschland auf den Treibhauseffekt auswirkt.

Nachdem die Köpfe vom vielen Rechnen und den hohen Temperaturen schon zu rauchen begannen, wurde das geplante GelÀndespiel am Donnerstagnachmittag an die Wetterbedingungen angepasst und artete in eine riesige Wasserschlacht aus.
Am Freitag trugen die Kinder das Gelernte der Woche zusammen und bereiteten die PrĂ€sentation fĂŒr die Eltern vor. Nach einer schönen, lehrreichen und auch anstrengenden Woche ging es fĂŒr alle dann wieder nach Hause.
Uns Betreuern hat die Woche mit Euch sehr viel Spaß gemacht und wir hoffen, auch ihr hattet viel Spaß in der Woche. Wir freuen uns darauf, im nĂ€chsten Jahr bekannte Gesichter begrĂŒĂŸen zu dĂŒrfen, aber auch darauf, viele neue Kinder kennenzulernen und gemeinsam eine spannende Experimenta 2019 zu erleben.

Euer Betreuerteam
David, Lucas, Marius, Martina, Moritz, Niklas und Victoria